Blog

Hier schreiben Schülerinnen, Schüler und Lehrende der Future-of-Life-Partnerschulen Blogbeiträge, in denen über zukunftsrelevante Themen reflektiert  wird.

AT&S

Am 3.April.2019 besichtigten wir die Firma AT&S in Leoben.
Zuerst diskutierten wir mit der Beauftragten für Nachhaltigkeit über derzeitige Megatrends, ihre Auswirkungen und unseren persönlichen Bezug dazu. Diskutiert wurde vor allem über die Themen Konsumverhalten, in Verbindung mit dem Klimaschutz, aber auch über Migration. Neben anderen Bereichen erwarten wir vor allem hier zukünftige Auswirkungen auf unser berufliches und soziales Leben.
Danach erhielten wir bei einer Besichtigung des Werkes Einblicke in den Herstellungsprozess der Leiterplatten. Immer wieder wurde erwähnt, dass die Firma sehr auf Nachhaltigkeit bedacht ist und in allen Produktionsländern die gleichen Standards eingehalten werden müssten. Für uns war deshalb nicht ganz nachvollziehbar, weshalb dann gerade in einem Niedriglohnland wie China die Massenproduktion stattfindet.
Danach gab es eine schmackhafte Stärkung, bevor wir abschließen kurze Vorträge über die Entstehung der Leiterplatten und Industrie 4.0 hörten. Das Interessanteste für uns war, dass Leiterplatten in Autos, MR-Geräten, Handys und eigentlich in fast allen elektrischen Geräten eingebaut sind.

Future of Science

Liebes Joanneum Research Team!

Lagerlogistik bei KNAPP AG

Am 14. Februar des Jahres 2019 haben wir, die 7A, die KNAPP Aktiengesellschaft besucht. Im Rahmen des Projektes haben wir einen kleinen Einblick des Show-rooms von der KNAPP AG bekommen. Dort wurden mehrere automatisierten Lagerhallen mit fahrbaren "Fahrzeugen" gezeigt. Meiner Meinung nach hat diese Art der Lagerlostik, die die KNAPP AG entwickeln, ein großes Potential viele Elektronik- und Lebensmittelläden mit Automaten zu ersetzen. Durch diese Art ist ein 24-Stunden Betrieb möglich, und ermöglicht ein unkompliziertes und flexibles einkaufen zu Gunsten der Konsumenten.

Knapp AG

Am Dienstag, 12.02.2019, stand unsere nächste Firmenbesichtigung an. Diesmal bei der Firma Knapp. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legten sehr viel Wert darauf, dass wir Schülerinnen und Schüler uns auch aktiv am Programm beteiligten. Dazu wurden uns zwei Fragen gestellt, die wir in zwei Gruppen diskutierten und anschließend auch präsentierten. Zuerst ging es darum, wie wir uns unseren zukünftigen Arbeitgeber vorstellen bzw. was wir uns von diesem wünschen würden. Während die zwei Gruppen hier noch recht ähnliche Ansichten hatten (fair, flexibel, Möglichkeiten, Familie und Arbeit zu vereinbaren, Gleichberechtigung, etc.), waren unsere Vorstellungen bei der nächsten Frage, nämlich wie wir uns den Einkauf in der Zukunft vorstellen, sehr unterschiedlich. Diskutiert wurde eine weite Bandbreite an Möglichkeiten, von klassischen Einkaufzentren, in denen Shoppen als Erholung und Freizeitbeschäftigung ausgelebt werden soll, bis hin zur vollautomatischen Lieferung der Einkäufe per Drohne. Auch eine interessante Liefermethode über ein unterirdisches Rohrsystem, das den Vorteil einer schnellen Zustellung und Platzersparnis hätte, kam zur Sprache. Eine andere Möglichkeit wurde in einem McDonalds-ähnlichen Bestellsystem gefunden. Wenn auch in den unterschiedlichsten Ausformungen, waren wir uns weitestgehend einig, dass wir unsere Einkäufe in Zukunft wohl immer mehr digitalisieren werden. Es kam aber auch die Vision einer modernen Variante der Selbstversorgung auf. Da es aufgrund der enormen Verstädterung nicht allen möglich wäre, einen eigenen Garten anzulegen und Hühner und Schweine zu halten, dachten wir an Pflanzenzuchtanlagen, in denen auf wenig Raum mehrstöckig Pflanzenbau unter künstlichen Bedingungen betrieben werden könnte. Derartige Anlagen gibt es ja bereits. Da sich eine artgerechte Tierhaltung und Platzersparnis bzw. der unnatürliche Lebensraum absolut widersprechen, müsste der Fleischkonsum reduziert und/oder durch künstlich produzierte Laborfleisch-Zellen ersetzt werden.

Ethische Problematik bei Unfällen

Aufgrund der immer weiter voranschreitenden Technik im Bereich Autos und autonomes Fahren stellt sich uns die Frage, wie fortschrittlich und ethisch vertretbar dies tatsächlich ist. Natürlich gibt es viele Vorteile von autonomen Fahren, Passagiere können sich in diesem Fall nämlich voll und ganz auf ihre Arbeit oder andere Tätigkeiten konzentrieren, beziehungsweise „abschalten“ und einfach nichts tun.