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Hier schreiben Schülerinnen, Schüler und Lehrende der Future-of-Life-Partnerschulen Blogbeiträge, in denen über zukunftsrelevante Themen reflektiert  wird.

Datenschutz beim autonomen Fahren

Bei unserem Besuch bei der Firma AVL war vor allem das Thema „Autonomes Fahren“ ein Schwerpunkt. Funktionen wie der Parkpilot oder der Tempomat greifen uns zwar jetzt schon unter die Arme, aber von Fahrzeugen, die uns von A nach B bringen, während wir auf der Rückbank Mittagessen, sind wir noch weit entfernt. Dennoch wird die Sache mit dem Datenschutz zunehmend zur Herausforderung. Im Prinzip sammelt jeder im Auto eingebaute Sensor Daten. Beispielsweise analysieren hochauflösende Kameras die nähere Umgebung sowie Verkehrszeichen. Je weiter die Automatisierung fortschreitet, desto mehr Daten sind notwendig, um Zuverlässigkeit leisten zu können. Dazu kommt, dass das Fahrzeug nicht nur selbst Daten sammelt, sondern auch noch mit anderen Autos vernetzt ist und quasi über eine Cloud kommuniziert. Dienen soll diese Entwicklung besonders der Verkehrssicherheit, schließlich können Verkehrsunfälle erst dann vermieten werden, wenn kein Mensch mehr hinter dem Steuer sitzt. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Daten auch anderweitig genutzt werden. Obwohl die Daten im Großen und Ganzen wenig aussagekräftig sind, liefern sie doch ein detailliertes Bild vom Fahrverhalten einzelner Personen. An diesem Punkt stellt sich für den Fahrzeugeigentümer die Frage nach der Privatsphäre. Wer will schon, dass aufgezeichnet wird, wer zuletzt am Steuer saß, wo das Fahrzeug geparkt wurde oder wann sich das Auto wo befand?

Blogbeitrag zum Besuch bei der AVL

Wir, das Lichtenfels Gymnasium, haben am 18. Januar die Firma "AVL" mit zwei weiteren Schulen besucht. Wir wurden freundlich vom AVL Team begrüßt und hatten unterschiedliche Führungen. In der ersten Etappe hat uns ein Mitarbeiter gezeigt, wie sie "Benchmarken" und sind auf ihre Testverfahren eingegangen. Kurz gesagt bauen sie die Autos auseinander und testen alle Teile bis an ihre Grenzen. Zusätzlich bekamen Einblicke in Wasserstoffzellen und Batterien. In der zweiten Etappe bekamen wir einen Einblick in autonomes Fahren. Ein fachkundiger Mitarbeiter erklärte die unterschiedlichen „Levels“ vom autonomen Fahren. Und zwar es gibt eine Skala von 1-5, die jeweils die Stärke des autonomen Fahrens anzeigt. Je höher das Level, desto mehr übernehmen Computer und Sensoren das Fahren. In der letzten Etappe haben wir einen Einblick in die Macht von „Big Data“ bekommen. Sie gingen auf die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und der Umgebung ein. Es soll in der Lage sein, Mängel im Vorhinein festzustellen, damit Werkstätten schon Ersatzteile vor dem Besuch der Werkstatt die Teile parat haben. Meiner Meinung nach, stellt „Big Data“ ein großes Fragezeichen dar. „Big Data“ stellt einen großen Datentransfer dar und das bietet genauso eine höhere Wahrscheinlichkeit von Missbräuchen. Auch erachte ich die Interaktion mit der Umgebung für unnötig, da heutige Navigationssysteme und Telefone bereits in der Lage sind Verkehrsstaus, sowie Umleitungen zu planen. Brauchen wir unbedingt eine derartige Entwicklung, wenn schon unserer derzeitigen Systeme gut funktionieren? Fortschritt ist nicht immer besser.

Zu Besuch bei der AVL

Am 1.2.2019 stattete der Realzweig des BRG Köflach der AVL einen kleinen Besuch ab. Nachdem wir am Empfang unsere Handys, Kameras, etc. abgaben, um keine Firmengeheimnisse in die Welt zu verstreuen, bekamen wir in der Cafeteria einen kleinen Input zum Thema AVL. "Was macht die AVL?", "Was ist autonomes Fahren?", "Wer ist der CEO der AVL?"  sind nur wenige Fragen, die geklärt wurden. Anschließend wurden die jeweiligen Schulen in Gruppen geteilt und wohnten drei unterschiedlichen Stationen bei. Die Schwerpunkte jener waren unter anderem Benchmark, Big Data und das autonome Fahren.

Besonders beschäftigte mich die Thematik des autonomen Fahrens. Der jeweilige Mitarbeiter erzählte uns, dass man beim autonomen Fahren von 5 unterschiedlichen Stufen spricht: 1.) "Hands on" 2.) "Hands off" 3.) "Eyes off" 4.) "Mind off" 5.) "Brain off". Wir seien derzeit auf der 2. Stufe. Es ist unklar wie lange es dauern wird bis wir das Ziel, die Stufe 5, erreicht haben. Einen großen Vorteil schöpft die AVL gegenüber anderen Firmen aus der Tatsache, dass sie die Erlaubnis hat, ihre autonom-fahrenden Autos auch im freien Verkehr zu testen.
Um das autonome Fahren zu verbessern, sind schon seit ein paar Jahren sogenannte LIDAR-Sensoren, welche ca. 40.000 Euro kosten, am Markt. Eine Schwachstelle jener Sensoren ist die Tatsache, dass die Radarstrahlen bei den ersten Hindernissen, an die sie kommen, reflektiert werden und daher evtl. Menschen dahinter nicht erfassen können und dadurch einen Verkehrsunfall verursachen könnten. Dinge, die für uns Menschen logisch sind, müssen diesem kleinen Computer durch mühsamste Programmierarbeit beigebracht werden. Das wurde uns an einem interessanten Beispiel illustriert: Eine Frau läuft auf der Straße in Kreisen einer Katze hinterher. Ein autonom-fahrendes Fahrzeug ist mit dieser Situation völlig überfordert und weiß nicht was zu tun ist.
Aber an dieser Stelle stellt sich abermals die Frage, warum man dann nicht gleich selbst fährt und sich diese mühsame Programmierarbeit erspart. Schließlich sollte man selbst über sein Leben bestimmen und nicht eine Maschine. Außerdem gibt es so manche Menschen auf dieser Welt, welche das selbstständige Auto fahren genießen, jedoch auch jene, die gar nicht Auto fahren können (z.B. ältere Mitmenschen, "Hutfahrer!",..). Sie würden die Sieger bei jener Technisierung sein. Auch interessant wäre, wie man rechtlich im Fall eines Unfalls abgesichert ist: Wer haftet bei einem Unfall, wenn die Technik versagt?

Nachdem wir alle 3 Stationen besucht hatten, fanden sich alle Schulen wieder in der Cafeteria ein. Dort wurde zu einer Fragerunde aufgerufen, die nicht wirklich belebt war. Als eine Schülerin fragte, ob Elektroautos wirklich umweltfreundlicher seien, kam es zu einer kleinen Diskussion unter den Mitarbeitern. Erwähnt wurde, dass allein die Produktion einer Batterie enorm viel CO2 produziere und daher Elektroautos nicht wirklich umweltfreundlicher sind. Ein anderer Angestellter war hingegen fest von Elektroautos überzeugt und sprach sich nur positiv ihnen gegenüber aus. Als derselbe Mitarbeiter uns fragte, wer sich ein Elektroauto zulegen würde, zeigte niemand auf. Man wird noch sehen, was die Zukunft bringt, aber ob sie wirklich aus autonom-fahrenden Elektroautos bestehen wird ist fraglich.

Im Großen und Ganzen war es ein sehr interessanter und lehrreicher Tag, den wir am Werkgelände der AVL verbringen durften.

Besuch in der AVL

Leider mussten wir für einen Besuch in der AVL einen Freitagnachmittag hernehmen. Aber das störte uns nicht mehr, nach dem wir sehr herzlich von Herrn Holzapfel aus dem BG/BRG Lichtenfels begrüßt worden sind. Gleich zu Beginn mussten wir unsere Mobilgeräte (Handy, Kamera etc.) abgeben, da die Firma sehr viel Wert darauf legt, dass keine Firmengeheimnisse durch Fotos nach außen gelangen. Aber das störte keinen aus unserer Klasse. Anschließend hatten wir einen Vortrag was in der Firma alles geschieht und wie die Zukunft nach Vorstellung der AVL aussehen könnte. Wir wurden dann auch in drei Gruppen aufgeteilt, um das ganze besser wahrzunehmen. Was ich sehr interessant fand, war die Zeitspanne von 1951-2050 (siehe Bild) in welcher die Firma mit Erfolg versuchte Vorhersagen im Bereich der Technologie zu liefern, obwohl Technologie aus einem sehr großen Konzept zusammengesetzt ist.
Zum Abschluss möchte ich mich bei der Firma recht herzlich bedanken, dass sie uns ihre Motoren, Elektroautos und Vorstellungen für die Zukunft erklärten und uns somit einen sehr eindrucksvollen Einblick in die Firma bescherten.

Rückblick zum AVL-Besuch

Unsere Vorfreude hielt sich bei dem Besuch der Grazer AVL in Grenzen, schließlich mussten wir dafür ja einen Freitagnachmittag opfern. Allerdings hat die Einführung sogleich mein Interesse geweckt und ich wurde weiterhin nicht enttäuscht. Nachdem uns die Mittarbeite herzlich empfangen hatten, wurden wir in drei Gruppen eingeteilt, in denen wir verschiedene Stationen im Werkgelände besuchten. In erster Linie wurde uns der Aufbau verschiedener Autos, jedoch vor allem die Zukunft und Möglichkeiten dieser nahegebracht. Besonders wurde auf den Aspekt des autonomen Fahrens eingegangen zumal das Thema des Nachmittags war.