Blog

Hier schreiben Schülerinnen, Schüler und Lehrende der Future-of-Life-Partnerschulen Blogbeiträge, in denen über zukunftsrelevante Themen reflektiert  wird.

Resümee des AVL Besuchs

Das BG/BRG Lichtenfels besuchte am 18. Jänner die AVL. Wir sind mit einer an sich recht positiven Erwartungshaltung in diesen Nachmittag hineingegangen, jedoch wurde diese über weite Strecken leider enttäuscht. Anstatt einer Bildungsveranstaltung erlebten wir eher eine Werbeveranstaltung. Die unterschiedlichen Technologien waren zwar interessant zu begutachten, jedoch leider nur aus genau dem Blickwinkel, der für die AVL günstig ist. Kritik wurde auch in der Diskussionsrunde, der wir nach der Führung beiwohnen durften, mehrheitlich abgewiesen oder die anwesenden Vertreter der Firma wechselten auf mehr oder weniger elegante Weise das Thema. Abgesehen von der teilweise schlechten Kritikfähigkeit war die Diskussion durchwegs spannend. Man kann sie definitiv als Highlight des Nachmittags anführen. Von den drei wissenschaftlichen Stationen der Führung waren Benchmark und Autonomes Fahren deutlich interessanter als Big Data zumal diese Dinge der eventuell mittleren Zukunft enthielten. Jedoch war überall wenig wirklich neues Wissen dabei.

Markus Cichy / Borg Köflach

Am Freitag dem 1. Februar unternahmen wir einen Ausflug zum Betriebsgeländer der AVL, welche unter anderem Antriebssysteme für verschiedene Fortbewegungsmittel entwickelt. Als wir beim Eingang der Firma ankamen, wurden wir zuerst von Herrn Holzapfel aus dem BG/BRG Lichtenfels herzlich begrüßt und anschließend von einem Mitarbeiter der AVL abgeholt. Wir mussten unsere Telefone und Kameras abgeben, da man bei der AVL sichergehen möchte, dass die entwickelten Technologien auch im Firmengelände bleiben und nicht durch Fotos oder Videos verbreitet werden, was mir aber nichts ausmachte. Beim ersten Stopp wurden wir in die Welt des autonomen Fortbewegens eingeweiht und durften sogar einen sehr teuren Simulator aus nächster Nähe betrachten. Der nette Mitarbeiter dieses Abteils erklärte uns sorgfältig die einzelnen Schritte des autonomen Fahrens, was mich brennend interessierte. Als Beispiel gibt es für das autonome Fahren fünf verschiedene Stufen: 1) „Warnung“ 2) „Hands off“ 3) „Eyes off“ 4) „Mind off“ 5) „Optional steering wheel“

Sind Elektroautos wirklich so "grün"?

Elektroautos werden heutzutage als Retter der Umwelt angepriesen. Jedoch stellt sich uns die Frage, ob dies wirklich der Wahrheit entspricht oder ob der Schein trügt. Immerhin sind Batterien bekanntlich aufgrund des enthaltenen Lithiums und Kobalts umweltschädlich. Außerdem ist der Abbau von Kobalt nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Arbeiter/innen besonders gefährlich. Auch der Lithiumabbau birgt große Probleme: Fruchtbarer Boden wird zu nutzlosem Sand verunstaltet. Leider halten Batterien ja auch nicht ewig und wohin dann mit dem giftigen Abfall?

Was macht eigentlich die AVL?

Nicht nur diese grundlegende Frage wurden den anwesenden drei Klasse des BG Gleisdorf, BG Köflach und BG Oeversee beantwortet. Danke an Petra Wohlesser für die Organisation und Durchführung auch dieses 2. Nachmittags bei der AVL. Aktuellste Informationen über die Realität des Autonomen Fahrens, Elektroautos auf dem "Seziertisch" im sogenannten "Benchmark-Labor" sowie Einblicke in die unglaubliche Welt von Big Data waren die Schwerpunkte dieses Nachmittags, die von einem Experten-Team mit einer guten Prise Humor spannend präsentiert wurden. Danke an Gernot Hacker, Gerhard Schagerl, Martin Rothbart, Lazlo Baló und Daniel N.

Danke an das Team der AVL!

Ich möchte mich auf diesem Wege für den unvergesslichen Rundgang durch das Forschungsgelände der Firma AVL bedanken! Es war für mich, wie auch für die SchülerInnen der HAK-Grazbachgasse, eine äußerst lehrreiche Erfahrung die Zukunft der Automobile kennen zu lernen! Für mich persönlich war das Thema "Big Data" besonders interessant, da mir bewusst geworden ist, mit welchen Datenmengen nicht nur Autobauer oder Instandhalter arbeiten, sondern die Menschheit insgesamt. Von der Diskette zu Javis, sehr spannend! MfG Mag. Peter Lang, HAK-Grazbachgasse